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Aktuelles

Gratis-Verhütung für Geringverdiener - Notfalls im Alleingang


Gratis-Verhütung für Geringverdiener - Ein erster Schritt in die richtige Richtung
Wiedergabe eines Artikels sowie eines Leserbriefes zum Thema Verhütung für Menschen mit geringem Einkommen


  • Gratis-Verhütung für Geringverdiener?
dpa HANNOVER.
Niedersachsen will sich auf Bundesebene dafür einsetzen dass die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden. Ein entsprechender Antrag von SPD und Grünen stieß am Mittwoch auf die Zustimmung aller Fraktionen. „Wenn sich Frauen Verhütungsmittel nicht oder nur schwer leitsten können, versteht es sich von selbst,, dass sich damit das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft erhöht“, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD).
(Quelle: Ems-Zeitung, 24.11.2016)

Artikel in der Ems-Zeitung vom 24.11.2016 (77 kB)

Reaktion von donum vitae im Leserbrief von Frau Monika Niermann:

  • Notfalls im Alleingang
Zum Artikel „Gratis-Verhütung für Geringverdiener?“(Ausgabe vom 24. November) erhielten wir die Zuschrift von Prof. Dr. M. Monika Niermann, Landesvorsitzende von Donum Vitae in Niedersachsen.
„Der Antrag, die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit geringem Einkommen zu übernehmen, stieß auf Zustimmung aller Fraktionen im Landtag. Damit ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Ungewollte Schwangerschaften, das belegen die Schwangerenkonfliktberatungen von Donum-Vitae-Beratungsstellen in Niedersachsen, sind häufig darauf zurückzuführen, dass nicht verhütet wurde. Nicht verhütet, weil sich die betroffenen Frauen aufgrund ihres geringen Einkommens Verhütungsmittel, insbesondere geeignete und sichere Verhütungsmittel, nicht leisten können.
Seit Jahren versucht Donum Vitae in Niedersachsen, ausreichende finanzielle Mittel zu erhalten, um Frauen mit geringem Einkommen wenigstens eine Teilfinanzierung von geeigneten Verhütungsmitteln zu gewähren. Der Bedarf übersteigt bei Weitem die zur Verfügung stehenden Mittel, die zudem jedes Jahr neu beantragt werden müssen. Es dürfte doch allen, die sich mit der Problematik ungewollter Schwangerschaften und Abtreibung auseinandersetzen, einsichtig sein: Sicher verhüten geht vor abtreiben.
Es darf daher nicht bei der Zustimmung des Antrags und der Willensbekundung der Politiker stehen bleiben, ,sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden‘ .
Wenn auf Bundesebene die Kostenübernahme abgelehnt wird, sollte Niedersachsen, wenn nötig im Alleingang, mit gutem Beispiel vorangehen und die Kostenübernahme für Verhütungsmittel umsetzen. […]“
Prof. Dr. M. Monika Niermann, Kluse
(Quelle: Ems-Zeitung vom 30.11.2016)

Leserbrief in der Ems-Zeitung vom 30.11.2016 (367 kB)
donum vitae
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